Samstag, 12. Juli 2008

The Martin Karaoke Experience

Karaoke haben die Japaner erfunden. Wikipedia beschreibt den Begriff so: "...bei der Amateursänger zur Musik bekannter Titel singen." Karaoke setzt sich wahrscheinlich aus den Wörtern Kara (=leer) und Oke (=Orchester) zusammen. Als club- und konzertverwöhnter Zürihegel wird man bei diesen Beschreibungen reflexartig ein wenig arwöhnisch.

Tatsache ist aber, dass, obwohl die kulturellen Gemeinsamkeiten von Japan und Südamerika im müü-Bereich liegen, hier die Karaoke Kultur lebt wie bei uns der Kebab. Kein Ort, keine Strasse, kein Fest, kein Ausflugslokal, wo nicht überdimensionierte Boxen auf Maximallautstärke gestellt sind und eben so ein "Amateursänger" sein Lieblingslied vor glücklichem Publikum trällert.

Wir haben die Ehre den Besten Karaokianer von Santa Cruz, Bolivien und wahrscheinlich ganz Südamerikas unseren Freund nennen zu dürfen. Hier sieht man ihn bei der Auswahl der Hits, die er gleich zum Besten geben wird.


















Schummrig ist wichtig und Konzept. Martin voll in Action. Ich hätte ja gerne ein Filmchen gepostet, aber dann wäre ich nächstes Jahr noch am uploaden.

















Eben, schummrig und Neonbeleuchtung.


















Schummrigango sozusagen.



















Nach getannem Vergnügen, stolz und glücklich.


















Cerveza gehört immer dazu. Gibts vielfach im 2 Litertank mit Zapfhahnen direkt auf den Tisch.






















Die Songauswahl, zu 95% bestehend aus spanischen Schnulzen.






















Wir feierten auch gleich sowas wie Abschied, oder zumindest letztes Martin-Karaoke-Experience. Martin ist mittlerweile in der Schweiz und versucht sein Glück dort. Sozusagen das Inverse von mir.

Viel Erfolg!


















Noch mehr Schummrigkeit....



















"Oh Gott o Gott, wie kann man sooooo falsch singen!"

Echt, ich habe noch keinen ausser Martin gehört, der die Töne trifft. Töne treffen ist hier Glückssache, ich weiss wovon ich rede. Aber egal, den Leuten hier machts unheimlich Spass und sie leben diese Kultur bis zum abwinken.



















Immerhin gibts zwischendurch immer mal wieder ne halbe Stunde Ohrenerholungspause, mit Salsa, Merengue oder Madonna, wo dann richtig heiss getanzt wird.


















So sähe das Ganze übrigens unschummrig aus. Na gut, einverstanden, lassen wirs schummrig.



1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Hallo.
Ich mochte mit Ihrer Website zbolivie.blogspot.com Links tauschen