Donnerstag, 2. Oktober 2008

>> Copacabana

Wir machten uns anschliessend nach Copacabana auf, dem Original am Lago Titicaca. Die Fahrt führt durch eine der atemberaubendsten Landschaften von Bolivien und steigt von 2600 MüM auf über 4500 MüM und endet in Copacabana am Lago Titicaca auf ca. 3800 MüM.

Die Anden, unendliche Weiten. Stundenlang wechseln sich die Bilder ab. Es tauchen immer wieder verschiedene Farben in den Felsformationen auf.
































Es geht zünftig bergauf, sodass unser Cruiser recht ins Schwitzen kam. Ein Kühlstop war zwischendurch mal notwendig.

















Kleine Weiler sieht man allenthalben. Zum Leben gibts eigentlich nichts, ausser ein wenig Ackerbau, Llama, Schafe und Alpakas. Diese Kreise sind keine UFO-Landeplätze, sondern Gehege aus Stein.

















Meist liegen die Hütten in der Senke, wo sie nicht so dem eisigen Wind ausgesetzt sind und wo sich das Wasser in kleinen Bächen sammelt, wenn es denn mal regnet.
































Schafhirtin
















Llamahirten
















Llamas

















Hier werden Adobe-Steine hergestellt. Das sind getrocknete Lehmziegel, die hier vorwiegend beim Häuserbau verwendet werden.
















Eine Indiofrau am Weben. Links sieht man gebrannte Ziegel, rechts Adobe-Ziegel.
















Lastwagen dienen meist auch als billiges Taxi. Wahrscheinlich ein wenig unkomfortabel, aber immerhin. Meine Eltern hatten auch mal das Vergnügen damit zu fahren, nach einem Achsenbruch ihres Buses.
















Rechte Spur sperren; doch nicht etwa mit einer Hinweistafel. Ein paar Stein hin, dann merkt man's schon, wenn man drauf fährt.
















Erste kleinere Passhöhe. Von hier gings dann nochmals 400 Meter rauf.
































Mutter und Tochter, entspannt nach einer kurzen Pause.
















Bei diesen Landschaftsbildern blühen die Lebensgeister auf.





















Dann wurde es allmählich ein weniger flächer...
















...und flächer...

















...und schliesslich war es topfeben. Wir sind auf dem Altiplano angekommen.

































Unzählige kleinere Windhosen konnte man bestaunen.
















Immer wieder gigantisch der Blick in die Weite.
















Der Blick auf El Alto, die Stadt ob La Paz. Im Hintergrund die Cordillera Real, deren höchste Vetreter über 6500 MüM hoch sind.
















Erst verraten und hingerichtet und nun mit einer Statue verewigt, el Che.
















Impressionen aus El Alto, der hässlichsten und gefährlichsten Stadt Boliviens. Kommt hier nicht so zur Geltung, glaubts mir einfach.


























































Hut ab, was diese Indiofrauen immer mit sich rumschleppen.
















Die Häufigkeit von Stinklastwagen hat auf dem Altiplano stark zugenommen. Dieser hier raucht gleich oben und unten raus.
















Dann endlich, Lago Titicaca.
















An dieser Stelle ist er nur ein paar Hundert Meter breit, vielleicht 1.5 km. Da muss ein Boot her.
















Da haben wir locker Platz drauf.
































Blick Richtung Norden. Nicht umsonst wird der Lago Titicaca das Meer der Anden genannt.
















Da bleibt kein staunender Mund zu.




















































Schliesslich wurde es schon dunkel bevor wir ankamen. Wir wurden einmal mehr mit einem gewaltigen Sonnenuntergang belohnt.

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